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Tirols Nachwuchsforscher wurden ausgezeichnet

„Mit dem „Kleinen Albert“ wollen wir Lust auf Technik und Forschung machen. Und wenn ich sehe, wie viel Interesse und Freude die Jugend hat, sich weiterzuentwickeln, dann zeigt mir das, dass wir auf einem guten Weg sind“, zeigte sich Martin Felder, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Tirol, am Donnerstag bei der Prämierung der Sieger des Wettbewerbs „Jugend forscht in der Technik“ sichtlich begeistert.

In den letzten Monaten wurde getüftelt und experimentiert und die Ergebnisse zeigten eindrucksvoll, wie viel Neugier, Forschergeist, Können und Begeisterung in jungen Menschen steckt. Es war auch beim vierten Mal „Jugend forscht“ für die Jury nicht einfach, aus den 16 leidenschaftlich präsentierten Projekten die Sieger in den Kategorien Kleingruppe und Schulklasse sowie der Sonderkategorie Volksschule zu ermitteln.

KATEGORIE VOLKSSCHULE

 

1. Platz: VS Stanz "Karbid 4 6+1 kids

2. Platz: VS St. Margarethen "Recycling einer Rechenmaschine

3. Platz: VS Reichenau "Brücken und was sie stabil macht"

 

„In der Nähe unserer Schule steht eine Karbidfabrik und durch die Diskussion um Seveso haben die Kinder Fragen gestellt und sich begonnen mit diesem Thema zu beschäftigen“, erklärt Dorothea Marth, Lehrerin an der Volksschule Stanz, die sich in der Sonderkategorie mit ihrem Projekt „Karbid 4 6+1“ vor der Volksschule St. Margarethen und der Volksschule Reichenau den Sieg holte. „Wir wollten wissen, was genau Karbid ist, haben Karbid-Lampen gebaut und wollten klären, ob das Acetylen-Gas, das entsteht, wirklich so gefährlich und explosiv ist wie behauptet wird“, erzählt Philipp Schimpfössl. Die Klasse wurde ins Labor der Fabrik eingeladen und in die chemischen Prozesse eingeführt. Doch am meisten Spaß hat den Kindern das eigene Experimentieren gemacht.

KATEGORIE SCHULKLASSE

 

1. Platz: PTS Brixlegg "Plastic - not fantastic?"

2. Platz: BG/BRG Reutte "Automatisierter Alltag"

3. Platz: PTS Schwaz "Timber solutions"

  

In der Kategorie Schulklasse setzte sich die PTS Brixlegg mit ihrem Projekt „Plastic – not fantastic“ vor dem BRG Reutte und der PTS Schwaz durch. „Wir haben uns mit dem Wundermaterial Plastik auseinandergesetzt und wollten die Vorteile, aber eben auch die Nachteile und Problemfelder aufzeigen und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten“, sagt Schüler Matthias Pointner.

KATEGORIE KLEINGRUPPE

 

1. Platz: PTS Wörgl "Monty Python und die Himbeere"

2. Platz: NMS Telfs Weissenbach "Robot Dance"

3. Platz: NMS Haiming "Rund um die Pizza“

  

Die Kategorie Kleingruppen gewann die PTS Wörgl vor der NMS Telfs Weissenbach und der NMS Haiming. „Die meisten glauben, dass sie sofort bremsen und zum Stillstand kommen, wenn ein Kind oder ein Tier auf die Fahrbahn läuft. Doch dabei wird der Bremsweg unterschätzt“, erklären die Schüler der PTS Wörgl den Hintergrund ihres Projekts „Monty Python und die Himbeere.“ Mit einem Raspberry Pi (Mini-Computer) und einer Versuchsanlage aus einer Bodenplatte mit Gas- und Bremspedal haben die kleinen Daniel Düsentriebs eine Reaktionsmessung realisiert.

Insgesamt nahmen 200 Schüler im Alter zwischen 9 und 15 Jahren am bereits zum vierten Mal stattfindenden Wettbewerb teil.

Link zum Beitrag: https://www.wko.at/Content.Node/Jufotech/Jugend-forscht-in-der-Technik08.05.2015.html

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