Tirols beste Nachwuchsforscher ausgezeichnet

Robotertechnik, imposante Bauwerke, Mobilität und Energie: Beim Wettbewerb „Jugend forscht in der Technik“ von Wirtschaftskammer Tirol und dem Förderverein Technik zeigten die Nachwuchsforscher auch heuer wieder, wie viel Neugier und Begeisterung in jungen Menschen steckt.

 

 

„Wenn die jungen Forscher dranbleiben und weiterhin mit so viel Lust und Können forschen und experimentieren, dann brauchen wir uns um den Standort Tirol keine Sorgen zu machen“, zeigte sich Tirols EPU-Sprecher Mark Schuchter am Donnerstag bei der Prämierung der Sieger des Wettbewerbs „Jugend forscht in der Technik“ sichtlich begeistert. In den letzten Monaten wurde getüftelt und experimentiert. In den Schulklassen ging sprichwörtlich der Rauch auf. Und die Ergebnisse zeigten eindrucksvoll, wie viel Neugier und Forschergeist in jungen Menschen steckt.

 

 

Die Siegerprojekte:

„Das Projekt hat uns zwei Jahre lang begleitet. Parallel zur Highline 179 haben wir in der Schule ein eigenes Modell der Brücke gefertigt“, erklärt Alexandra Gapp, Lehrerin der Volksschule Ehenbichl, welche sich den Sieg in der Sonderkategorie Volksschule holte. „Die Kinder haben Seile gedreht, Bodengitter und Seile zusammengenäht, Aufhängbügel gebogen und das fertige Modell mit Gebäuden und Namenskärtchen ausgestaltet.“

Den zweiten Platz holte sich die Volksschule Stanz mit „Hammer Hammerwerke“ vor der Volksschule Brixlegg mit ihrem Projekt „Dichte verschiedener Flüssigkeiten.“

 

 

Bei den Schulklassen setze sich die PTS Schwaz mit „Upcycled Electro Mobility“ vor der PTS Brixlegg („Brrm…, Brrm…, Brrm…! Igitt!?“) und der NMS Gabelsberger („Ich sehe was, was so nicht ist“) durch. „Wir haben uns mit Elektromobilität, Klimaschutz und der Gewinnung erneuerbarer Energie beschäftigt“, erzählt Michael P. von der PTS Schwaz und setzt sich in das selbst gebaute Elektro-Go-Card – natürlich aus recycelten Materialien.

 

 

In der Kategorie Kleingruppen hatte die NMS Clemens Holzmeister Landeck mit „Wir verlassen die Erde“ die Nase vorn. Das fünfköpfige Team ging der Frage nach, wie es mit uns Menschen außerhalb der Erde weitergeht. „Das ist der Mars. Mit unseren Robotern wollen wir herausfinden, was möglich ist und was nicht“, erzählen Kevin G., Jakob K., und Sebastian P. und lassen die Roboter über den Tisch sausen. Platz zwei ging an die NMS Reith im Alpbachtal („Biogas“) und Rang drei holte sich ebenfalls die NMS Clemens Holzmeister Landeck („Kampf dem Microplastik“).

 

 

Insgesamt nahmen 200 Schüler im Alter zwischen neun und 15 Jahren am Wettbewerb von Wirtschaftskammer Tirol und dem Förderverein Technik teil.

 

 

Infos zu allen Gewinnern (Stockerlplätze) und Projekten finden Sie auf WKO.at/tirol/jufotech