Tirols beste Nachwuchsforscher ausgezeichnet

 

 

Ihre Faszination für Technik, Informatik/Mathematik, Umwelttechnik/Energie und Chemie/Physik wird spürbar, wenn die junge Generation im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht in der Technik“ vom Förderverein Technik und der Wirtschaftskammer Tirol ihre Ergebnisse präsentiert. Viel Einsatz und auch Freizeit steckt in den Arbeiten, wenn Tirols Schulen forschen, tüfteln und experimentieren. Belohnt wurde ihr Fleiß im Haus Marie Swarovski, in Wattens, wo man den jungen Forschergeist erleben konnte: 18 Gruppen, davon drei Volksschulen, sechs Schulklassen und neun Kleingruppen begaben sich auf die Spuren des kleinen Albert und zeigten in Form eines Messebetriebes den interessierten Besuchern, was sie können.

 

 

 

Die Siegerprojekte:

 

Kategorie Volksschulen:
In die „Welt der Farben“ sind die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Schwaz eingetaucht und sind der Frage auf den Grund gegangen, „was Licht und Farben miteinander zu tun haben“. Dabei haben sie sich auf die „Reise ins Blau“ begeben, wie Gabriel eindrücklich am Stand vorführt: „Mit einem Tropfen Öl im Wasser kann Tinte die schönsten Farbmuster in ein Glas zaubern.“ Wie aufgrund der Drehgeschwindigkeit aus vielen Farben eine einzige wird, zeigt Julia mit ihrem Farbkreisel. Emina und Zorab trennen vor den Augen der interessierten Zuhörer in einem Wasserglas einen schwarzen Filzstiftstrich in wunderbare Farbmuster. Am besten hat aber allen Beteiligten die Exkursion zur Firma Adler Lacke gefallen, bei der sich die Kinder mit Lacken ihre Lieblingsfarbe zusammenmischen durften und daraus ein Bild gemalt haben.

 

Kategorie Schulklassen: 
Eine besonders schöne Idee der PTS Schwaz wurde mit dem ersten Platz in der Kategorie Schulklassen prämiert. Die Mechatronikergruppe beschäftigte sich mit dem Thema „Einfache Automatisierungsmöglichkeiten für Entwicklungsländer“ und entwickelte ein zusammenhängendes System aus einfachen Materialien zur Befüllung und Bewässerung von Blumentöpfen.

Bestehend aus einem Förderband, das in einem Stück Farbe sortiert sowie den Topf mit Samen und Erde füllt schafft die Anlage 800 bis 1000 Töpfe in der Stunde. Für die Bewässerung holen sie zunächst mit einem Filter Wasserpartikel aus der Luft und nutzen so die hohe Luftfeuchtigkeit, die in Ghana herrscht, denn für eine dortige Partnerschule haben sie dieses Projekt entwickelt.

Alle Informationen und Anleitungen haben die Konstrukteure ins Englische übersetzt. Zu finden auch auf der selbst erstellten Homepage www.pts-schwaz.jimdo.com.

 

Kategorie Kleingruppen:

Die Faszination Roboter beherrschte die Kategorie Kleingruppen. Als eindeutiger Sieger gingen dabei Katrin und Andreas von der NMS Wildschönau mit ihrer „Roboterhand“ hervor. „Wir kennen uns seit der Volksschule“, erklärt das eingespielte Duo: „Alles an der voll funktionsfähigen Hand ist selbstgemacht. Auch die Programmierung, welche die Roboterhand steuert“, bestätigen die beiden. Die Hand aus Holz, bestehend aus fünf Fingern, fein säuberlich mit einer Laubsäge Teil für Teil zugeschnitten und kleinteilig verschraubt, greift wie eine echte. Jeder Finger ist extra steuerbar. „Für den echten Einsatz sind die Finger noch zu kurz“, meint Andreas, „aber daran arbeiten wir noch.“

 

180 Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 15 Jahren nahmen am diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht in der Technik“ des Förderverein Technik und der Wirtschaftskammer Tirol  teil. Für die Sieger der Kategorien Schulklassen und Volksschulen gab es eine Erlebnisreise, die Sieger in der Kategorie Kleingruppen können sich über 1.000 Euro freuen. Für die jeweils 2. Plätze gab es 600 Euro, für die Drittplatzierten 400 Euro.

 

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Infos zu allen Gewinnern (Stockerlplätze) und Projekten finden Sie unter
https://www.wko.at/site/Jufotech/start.html